allfacebook.de | Facebook Timeline für Unternehmen am 29.02.2012

VERÖFFENTLICHT AUF Januar 30th - veröffentlicht in Facebook

Timeline ist evtl. auch für Fanpage bald da, könnte der 29.02.2012 das Datum sein an dem Facebook zum ersten Mal die zukünftigen Pläne für die Facebook Pages veröffentlichen. Bisher hat sich Facebook nicht dazu geäußert ob und wie die Timeline auch für Unternehmen kommen wird. Aus der Erfahrung der vergangenen Jahre wissen wir jedoch, dass die Facebook Seiten meist den Profilen im Design folgen.

Das Datum wurde Business Insider zugespielt, der folgendes schreibt:

At Facebook, they pushed back the launch of timeline for brands to the end of February. Those two pieces of information are too much of a coincidence.

Mit dem zweiten “Piece” meint der Informant dabei die am 29.02. stattfindende exklusive Facebook Marketer Conference in New York. Dort werden unter anderem Sheryl Sandberg, Chris Cox und David Fischer eine Keynote halten. Genau die richtigen Personen, um so ein neues Produkt für Unternehmen vorzustellen. Facebook selbst wird sich wohl bis zum entsprechendem Datum nicht offiziell dazu äußern. Wir können also nur gespannt bleiben.

Gegenüber Business Insider äußerte sich ein Unternehmenssprecher wie folgt:

…we believe that consistency in both functionality and appearance increase use of Facebook.  We hope to make Pages more consistent with the Timeline in the future, but we have nothing further to share at this time.

Facebook hat in der Vergangenheit Unternehmen meist eine lange und klar definierte Übergangszeit gegeben um ihr Profil freiwillig zu aktualisieren. Auch bei der Timeline dürfte dies der Fall sein. Unternehmen müssen also keine Angst haben von Heute auf Morgen die Timeline nutzen zu müssen.

allfacebook.de | Facebook Timeline für Unternehmen am 29.02.2012.

Was ist Social Media Marketing

VERÖFFENTLICHT AUF März 16th - veröffentlicht in Facebook

 

 

 

 

Was ist Social Media Marketing

Viele Mythen und tonnenweise Informationen kursieren im Netz zu diesem Thema.
Vieles davon ist sehr klug und vorausschauend, aber die Masse macht es einem nicht einfach die wirklich lohnenden und vor allem einfach umzusetzenden Bestandteile herauszufiltern.

Natürlich ist der Social Media Bereich und damit auch Social MediaMarketing ständigem Wandel unterworfen und entwickelt sich in einer Geschwindigkeit weiter, die es einem faktisch unmöglich macht, auf dem Laufenden zu bleiben und festzustellen, was sich wie verändert. Selbst wenn man in diesem Bereich hauptberuflich tätig ist, gibt es zuviele Entwicklungen, um sie alle zu verstehen und zu verfolgen.

Ein kluger Mann (ich weiss leider nicht mehr wer), sagte einmal: Wissen ist die Anhäufung von Fakten, Weisheit deren Reduktion.

Warum sollten wir uns also mit dem Wissen dessen, was Social Media ist beschäftigen. Wie wäre es mit etwas Social Media Weisheit?

Für mich und sicher auch für Sie ist wichtig zu verstehen, was sich leicht und zeitsparend umsetzen kann.

Klären wir also erst einmal, was Social Media Marketing bewirken soll:

Eigentlich will ich im Social Media Bereich doch nur Interessenten für mein Produkt und/oder meine Dienstleitung gewinnen, richtig? Es geht also in erster Linie um Reichweite.

Wenn ich bei Twitter nur 3 Follower habe und bei Facebook und Google+ nur 7 Freunde, bzw. wenig in anderen Circles vertreten bin, sind meine Chancen Social Media als Marketing Instrument zu benutzen, nicht sonderlich gut. Erster Schritt ist also die Generierung von Reichweite, sprich Followern, Freunden und Circlern.

Bei 20.000 Followern, Freunden und Circles sind meine Chance meine Nachricht zu verbreiten natürlich sehr viel höher.

Wenn ich mir jetzt noch vorstelle, dass meine Message irgendeinen viralen Ansatzpunkt hat, kann es sein, dass ich mir einem kurzen Tweet, Blogpost oder ähnlichem einen Masse von Interessenten erreiche, die ich sonst nur im Fernsehen erreichen würde. Okay, es dauert länger als ein Fernsehspot, aber wenn störts?

Was ist Social Media Marketing nicht?

Social Media Marketing ist keinesfalls mit Fernsehen gleichzusetzen. Im Fernsehen beriesele ich alle Welt, auch die Personen, die meine Message nicht interessiert. Was können die schon machen? Nicht hinschauen, richtig. Im Social Media Bereich folgen sie mir einfach nicht mehr. Mit dem falschen Klientel auf 20.000 Follower zu kommen, wird also nichts.

Und schon sind wir wieder beim Kundennutzen. Wenn ich im Social Media Marketing nur rausplärre, was ich zu verkaufen habe, wird das zu nicht führen, außer vielleicht Vereinsamung :) .

Was ist, bzw. bedeutet Social Media Marketing für Unternehmen?

Marketing generell verändert sich durch den Social Media Bereich derart rasant schnell und verbilligt dabei die Reichweitekosten, dass es sich kein Unternehmen entgehen lassen sollte, hier eine Gefolgschaft von Fans aufzubauen. Das stärkt oder erschafft ihre Marke und sorgt auch für die gezielte Verbesserung ihres Angebotes.

Mehr zu dem Thema, wie Sie Social Media Marketing für sich nutzen können, erfahren Sie in unserem kostenlosen Videokurs, den Sie im Bereich Online Marketing finden. Hier erfahren Sie vor allem einen einfachen und leicht umsetzbaren Weg von dem Sie und ihr Unternehmen profitieren werden.

 

 

 

Was ist Social Media Marketing.

Facebook offiziell Smilies

VERÖFFENTLICHT AUF Juni 21st - veröffentlicht in Facebook, Netzwerk

Das es im Facebook Chat eine ganze Reihe von Smilies gibt, dürfte kaum ein Geheimnis sein. Gleichwohl hat Facebook diese nie wirklich offiziell kommuniziert. Sie konnten zwar genutzt werden, waren aber kein Teil der Chat Anwendung. Vor einigen Wochen haben wir euch aber alle uns bekannten Chat-Icons einmal in einem Beitrag gesammelt vorgestellt.

Jetzt hat Facebook die Chat Icons offiziell als Teil des Chats implementiert. So findet sich, ähnlich wie in Skype und anderen Instant-Messangern nun ein kleines Smilie im Chat Eingabefeld. Wenn man dieses anklickt, geht ein Menü auf, welches die Similes enthält. Verfügbar sind allerdings nicht alle Icons und Smilies, unten findet Ihr eien Liste.

 

Zusätzlich zu diesen Icons habt ihr die Möglichkeit jedes Profilbild eines Freundes auch im Chat zu posten.

 

 

 

[note]Alle Rechte[/note]

Smiley Code Beschreibung
lächeln :-)   :)   :]   =) lächeln
lachen :-D   :D   =D lachen
traurig :-(   :(   :[   =( traurig
zwinkern ;-)   ;) zwinkern
Zunge :-P   :P   :-p   :p   =P Zunge
verwirrt o.O   O.o verwirrt
erstaunt :-O   :O   :-o   :o erstaunt
Kuss :-*   :* Kuss
fassungslos >:O   >:-O   >:o   >:-o fassungslos
weinen :'( weinen
sauer >:(   >:-( sauer
unsicher :/   :-/   :\   :-\ unsicher
froh ^_^ froh
Sonnenbrille 8-|   8|   B-|   B| Sonnenbrille
Lippen :3 Lippen
schielen -_- schielen
Brille 8-)   8)   B-)   B) Brille
Engel O:)   O:-) Engel
Teufel 3:)   3:-) Teufel
Herz <3 Herz
Hai (^^^) Hai
Pinguin <(„) Pinguin
Roboter :|] Roboter
Pacman :v Pacman
Putnam :putnam: Chris Putnam
42 :42: 42
Daumen (Y)   (y) Daumen
Poop :poop: Poop NEU!

Nur im Chat:

[[iidislyk]]                  [[iidislyk]]            Der Dislike Daumen

[[midfing]]             [[midfing]]              Der Stinkefinger:

 

Was gibt es Neues für Facebook-Nachrichten

VERÖFFENTLICHT AUF Oktober 25th - veröffentlicht in Facebook

Nachrichten im neuen Design

Sende über Facebook Nachrichten an alle deine Bekannten

Erreiche Freunde von Freunden sowie andere Personen in deinem Leben und erfahre, wer deine Nachricht gesehen hat.
neue NachrichtenHauche deinen Unterhaltungen Leben ein
Füge mehrere Fotos zu einer Nachricht hinzu und sieh diese inline. Du kannst zudem ein einfügen.
Finde Nachrichten ganz leicht
Gehe durch eine Unterhaltung, um den vollständigen Verlauf deiner Nachrichten und Chats zu sehen. Oder verwende einfach die Suche.

 

Lokale News – Facebook und die Grenzen für lokale Communities

VERÖFFENTLICHT AUF Juni 3rd - veröffentlicht in Facebook, Video Blog, YouTube

Lokalen News

Am 08.1.2014 war ich bei Hannes Schlleh und Gunnar Sohn in der Sendung. Bloogercamp.TV hat für eine halbe Stunde eine Reportage gemacht.

Dabei ging es um, ob Facebook seine Mitglieder auch unterstützt. Ende 2013 haben wir unseren Projekt Wir Siegburger gestartet. Dabei ging es um, dass die Bürger einer einfacheren Nachrichten Portal zu geben. In Video werden Einzelheiten gesagt

Bei den erste in Video hatten wir eine technische Störung. Die voller Länge könnt Ihr dann im zweiten Video erfahren.

 

Lokale Newas sollten unabhängig sein. Das Verlangt der Bürger selber, wir wollen keinen Nachrichten Dienst werden. Ziel vom Projekt ist das der Bürger, einfache Kommunikation mit seinen Nachbarn hat.

Schwierigkeiten:
Schwer ist es den Lokalen Unternehmer mit den Vereinen unter einem Dach zu bringen. Alle Städte haben ihren Portalle, eine Unterstützung zum Bürger wird aber auch nicht gewährleistet.

 

Seite von Hannes Schleeh ► http://schleeh.de
Seite von Gunnar Sohn ► http://ichsagmal.com
Seite zum Barcamp ► http://streamcamp.de
Seite zum Kanal ► http://bloggercamp.tv

Viel Spaß und Abonnieren nicht vergessen ;-)

Meine
Blogs: http://wir-siegburger.de/

Facebook: https://fb.me/Schleeh
Twitter: http://twitter.com/7xy
Google+: http://about.schleeh.com

Shitstorm gegen die Stadt Siegburg und Franz Huhn

VERÖFFENTLICHT AUF Februar 11th - veröffentlicht in Facebook, Hakan, Siegburg, Video Blog

Zu erst was bedeutet den Shitstorm gegen die Stadt Siegburg?

Shitstorm [ˈʃɪtstɔːm], (englisch shitstorm, „Scheißesturm“, zusammengesetzt aus shit „Scheiße“ und storm „Sturm“[1]) bezeichnet im Deutschen das Auftreten des als Flamewar bekannten Phänomens bei Diskussionen im Rahmen von sozialen Netzwerken, Blogs oder Kommentarfunktionen von Internetseiten. Der Duden definiert einen Shitstorm als „Sturm der Entrüstung in einem Kommunikationsmedium des Internets, der zum Teil mit beleidigenden Äußerungen einhergeht“.[1] (siehe auch Schmähkritik) Der Begriff Shitstorm bezieht sich vor allem auf „Blogbeiträge oder -kommentare, Twitternachrichten oder Facebook-Meldungen“.[2] Typisch für einen Shitstorm ist, dass die Teilnehmer Dysphemismen verwenden.

Dabei richtet sich „in kurzem Zeitraum eine subjektiv große Anzahl von kritischen Äußerungen […], von denen sich zumindest ein Teil vom ursprünglichen Thema ablöst und [die] stattdessen aggressiv, beleidigend, bedrohend oder anders attackierend geführt [werden]“[3] gegen Unternehmen, Institutionen, Einzelpersonen oder in der Öffentlichkeit aktive Personengruppen, etwa Parteien oder Verbände. Der Begriff wurde zum Anglizismus des Jahres 2011[4] und in der Schweiz zum Wort des Jahres 2012[5] gewählt.

Das Wort ‚Shitstorm‘ gilt als Anglizismus.
Quelle : Wikipedia

Video zum Shitstorm gegen die Stadt Siegburg

Weitere Worte zur Shitstorm gegen die Stadt Siegburg, möchte ich hier nicht geben. Der Grund dafür ist, das falsche Worte Siegburg weh tun werden (wie im Video erklärt Glaube)! Jeder versucht in dieser schönen Stadt ein Kuchen Teil zu bekommen. Nun hat sich für mich, alles erledigt. Es kommen schwierige Zeiten auf die Städte zu. Ich bin gestand, wan der nächste kommt. Sicher steht fest von der Gruppe „Du kommst aus Siegburg wenn..“ wird es nicht raus kommen, das verspreche ich.

Fazit:
Durch den Shitstorm gegen die Stadt Siegburg, kam es dazu das der Bürgermeister Franz Huhn mit Polizei schutz sich in der Öffentlichkeit bewegen musste. Die Bürger reichten 6000 Unterschriften (mehr als verlangt) an die Stadt Siegburg. Image von der Stadt durch den Shitstorm gegen die Stadt Siegburg, wurde verletzt aber es wird besser.
Das Video wurde wurde an verschiedene BM im Sektor gezeigt. Die Gruppen werden nicht geschlossen es Bekommt der Admin von NRW.

Ashok Sridharan – Oberbürgermeister jener Stadt Bonn für Next Economy Open

VERÖFFENTLICHT AUF November 16th - veröffentlicht in Event, Netzwerk, Veranstaltung, Video Blog, YouTube

Ashok Sridharan bei Next Economy Open

Ashok Sridharan – Oberbürgermeister der Stadt Bonn bei Next Economy Open

Jener Bonner Oberbürgermeister Ashok Sridharan begrüßte die Teilnehmer und wünschte ihnen anregende Konferenztage in Bonn.  “Jener internationale IT-Standort Bonn steht zu Gunsten von den Digitalen Wandel. Dasjenige sind beste Voraussetzungen zum Besten von eine spannende Veranstaltung mit neuen Wegen und neuen Formaten.” Dein Video wird hier zu sehen sein: https://youtu.be/jmvh_qxnrd8

Am 8. und 9. November traf sich in Bonn die Netzszene. Jener Netzökonomie-Campus e.V. hatte sich qua Veranstalter jener Next Economy Open (NEO) mit einem neuen Veranstaltungsformat zum Ziel gesetzt, Vertreter von Wirtschaftsunternehmen mit jener Netzszene in verdongeln gemeinsamen und nachhaltigen Dialog zu erwirtschaften. Im offenen Dialogformat welcher Next Economy Open waren die Teilnehmer taktgesteuert Programmgestalter. Man tauschte sich gen Augenhöhe aus und demonstrierte im Rheinischen Landesmuseum Peer-to-Peer-Kultur.

Die Resonanz war erfreulich, so diskutierten im LVR Landesmuseum mehr als 150 Unternehmensvertreter, Weblog-Verfasser, Social Media Experten, Programmierer, Startups und Mentor zusätzlich die Digitalisierung jener Wirtschaft und gut die Anforderungen im Rahmen welcher Gestaltung jener Netzökonomie. Hier wirkte die Veranstaltung rund um die digitale Transformation darüber hinaus die Säumen des Rheinlandes hinaus entzückend. Die Teilnehmer waren national unter anderem aus Bundeshauptstadt, München, Stuttgart, Frankfurt/Oder, Hamburg, Ostwestfalen-Lippe angereist. Welcher Bonner Oberbürgermeister Ashok Sridharan begrüßte die Teilnehmer und wünschte ihnen anregende Konferenztage in Bonn. „Jener internationale IT-Standort Bonn steht zum Besten von den Digitalen Wandel. Dasjenige sind beste Voraussetzungen pro eine spannende Veranstaltung mit neuen Wegen und neuen Formaten“.

In seiner Keynote ging jener ehemalige Telekom-Vorstand und Personalexperte Thomas Sattelberger welcher Frage nachher, wie sich Großkonzerne im Zeitalter welcher Digitalisierung bauen müssten um international wettbewerbsfähig zu bleiben. In seinen Thesen plädierte er zum Besten von mehr Unternehmensdemokratie, damit Konzerne trotz ihrer Größe zweite Geige künftig flexibel walten können.

Die Bonner Wirtschaftsförderung unterstützte wie Kooperationspartner jener Next Economy Open dasjenige innovative Veranstaltungsformat. Wirtschaftsförderin Victoria Appelbe diskutierte beim „NEO-Talk 2015“ zum Themenkreis „Wo sind Deutschlands Digitale Leader“ verbinden mit Prof. Dr. Tobias Kollmann, dem Beauftragten z. Hd. die Digitale Wirtschaft NRW, Kerstin Lomb, Managing Partner WP Motherboard Services aus Frankfurt an der Oder und Philipp Becker, Geschäftsführer OSCAR Young Management Consultants Stuttgart die neuen Entwicklungen und die Zukunft dieser Wirtschaft.

In vielen interessanten Sessions gelang es, die Wirtschaft mit welcher Netzszene in kombinieren Dialog zu erwirtschaften. Unterdies wurden unterschiedlichsten Fragestellungen aufgeworfen. Welches bedeuten die neuen Kommunikationsformen z. Hd. dies Vermarktung? Wie führt man Marken im digitalen Zeitalter? Sind Mitwirkender im digitalen Wandel trostlos und war früher wirklich was auch immer differenzierend?

Nachdem dem erfolgreichen Start jener Veranstaltung soll jener Dialog in Bonn weitergeführt werden.

Weitere Informationen zur Next Economy Open
URL: http://www.nexteconomy.me

Editor-Page

VERÖFFENTLICHT AUF Januar 4th - veröffentlicht in Allgemein

Hakan Cengiz

Das ist ja nur schön! Zum Test von meine neuen APP gleich ein Test Blog geschrieben.

Habe mein Timeline Bild geändert werde für euch immer Aktuell zu sein.

 

nicht vergessen das EDITOR bald am Start ist.

 

WERBUNG:

Gedanken voller Liebe und die kleine Elfe der Nacht
haben ihr Licht schon aus gemacht.
Der Mond scheint silbern durch die Bäume
und wünscht Euch regenbogenbunte Träume !♥!

Funkyce Page.

allfacebook.de | Facebook Chronik: Was Sie bei Coverbildern der neuen Facebook-Timeline rechtlich beachten müssen.

VERÖFFENTLICHT AUF Februar 7th - veröffentlicht in Facebook

Facebook Chronik: Was Sie bei Coverbildern der neuen Facebook-Timeline rechtlich beachten müssen.

– Gastbeitrag von Rechtsanwalt Thomas Schwenke –

Der rechtlich sicherste Weg sind selbst fotografierte Coverbilder ohne abgebildete fremde Personen. Wie auf dem Coverbild des Autors dieses Beitrags.

Man mag sich darüber streiten, ob die neue Timeline (auf deutsch “Chronik”) komfortabel ist oder vielleicht sogar datenschutzrechtlich bedenklich. Auf jeden Fall sieht sie mit dem großen Coverbild sehr stilvoll aus. Und wie Pilze aus dem Boden schießen Angebote, die Coverbilder selbst anbieten oder helfen Coverbilder mit Hilfe von Generatoren selbst zu erstellen. Dabei muss jedoch das Urheberrecht beachtet werden, damit das schicke Coverbild keine unschicke Abmahnung nach sich zieht. Um die zu vermeiden, erfahren Sie in diesem Beitrag alles, was Sie rechtlich bei Coverbildern beachten müssen.

1. Voraussetzung – Einwilligung der Urheber

Der Schutz von Bildern ist sehr weitreichend. Das Urheberrechtsgesetz schützt alle kreativen Grafiken und Zeichnungen. Die Schwelle ist sehr gering und sobald es sich um mehr als einfache geometrische Formen handelt sind die Bilder geschützt. Darüber hinaus werden alle Fotografien geschützt. Nicht nur die kreativen (so genannte Lichtbildwerke), sondern auch einfache Schnappschüsse (so genannte Lichtbilder). Zusammen gefasst heißt das, dass Sie davon ausgehen sollten, dass im Zweifel jedes Bild geschützt ist. Ein Copyrightzeichen (©) ist dafür nicht notwendig, weil das Urheberrecht automatisch entsteht.

Sie dürfen fremde Bilder nur dann als Coverbilder verwenden, wenn Sie die Einwilligung der Urheber haben, das Bild auf Facebook nutzen zu dürfen. Können Sie den Urheber nicht ausfindig machen, dürfen Sie das Bild nicht verwenden.

2. Voraussetzung – Einwilligung der abgebildeten Personen

Jeder Mensch hat ein Recht am eigenen Bild. Das heißt, wenn auf Ihrem Coverbild eine andere Person abgebildet ist, brauchen Sie deren Einwilligung dazu. Ausnahmen gelten bei Fotografien im Zusammenhang mit öffentlichen Ereignissen (wenn Sie zum Beispiel einen Prominenten auf einem roten Teppich fotografiert haben), wenn Menschen einen gemeinsamen Zweck im Rahmen einer Versammlung verfolgen und in einer Gruppe “unter gehen” (z.B. Bilder von Konzerten oder Demonstrationen) oder wenn die Person nur ein Beiwerk ist (das heißt per Zufall hinein geraten und für den Bildcharakter völlig unbedeutend ist).

3. Voraussetzung – Facebookregeln beachten

Auch Facebook setzt Grenzen für die Motive von Coverbildern. So heißt es im Punkt 3.7 der Facebook-Nutzungsbedingungen:

“Du wirst keine Inhalte posten, die: verabscheuungswürdig, bedrohlich oder pornografisch sind, zu Gewalt auffordern oder Nacktheit oder Gewalt enthalten.”

So wurde zum Beispiel der Titel der Zeitschrift “Emma” entfernt, der eine Frau barbusig zeigte.

Hinweis: Vorsicht bei Stockarchivbildern

Bei Stockarchiven (zum Beispiel Fotoalia oder Pixelio) können Sie Bilder zu einem günstigen Preis erwerben. Jedoch dürfen Sie diese in der Regel nicht auf Facebook verwenden. Denn die AGB der Stockarchive erlauben es nicht Unterlizenzen an den Bildern einzuräumen. Facebook räumt sich jedoch solche Unterlizenzen an allen Inhalten, die Mitglieder hochladen, ein (Punkt 2.1 der Facebook-Nutzungsbedingungen:

Du gibst uns eine nicht-exklusive, übertragbare, unterlizenzierbare, gebührenfreie, weltweite Lizenz für die Nutzung jeglicher IP-Inhalte, die du auf oder im Zusammenhang mit Facebook postest („IP-Lizenz“).“).

Das bedeutet, Sie würden gegen die Lizenzbedingungen der Stockarchive verstoßen und damit eine Urheberrechtsverletzung begehen. Tipp: Fragen Sie beim Stockarchiv Ihrer Wahl nach, ob und in welchem Umfang Ausnahmen eingeräumt werden können.

Facebook-Nutzungsbedingungen machen die Nutzung von Stock-Archiven praktisch unmöglich

Facebook-Nutzungsbedingungen machen die Nutzung von Stock-Archiven praktisch unmöglich

Hinweis: Creative Commons ist nicht mit Facebook kompatibel

Dasselbe, was für Stockarchive gilt, gilt auch für Bilder unter den freien “Creative Commons”-Lizenzen. Auch diese dürfen nur dann verwendet werden, wenn die Lizenzbedingungen beachtet werden. Facebook lässt sich aber die Nutzungsrechte (wie oben beschrieben) ohne deren Beachtung einräumen. Das heißt, wenn Sie Ihr Coverbild aus einem unter  ”Creative Commons lizensierten Bild erstellen, verstoßen Sie gegen die Lizenzbedingungen und begehen einen Urheberrechtsverstoß.

Hinweis: Fragen Sie den Fotografen

Vorsicht ist auch angebracht, wenn Sie ein Bild verwenden möchten, das ein Fotograf für Sie oder Ihr Unternehmen erstellt hat. Auftragsbilder dürfen Sie nur im erlaubten Rahmen nutzen. Lautete zum Beispiel der Auftrag Bilder für die Pressemappe oder die Website zu erstellen, heißt das nicht automatisch, dass Sie das Bild bei Facebook nutzen dürfen. Nur, wenn Sie das Bild zum Beispiel “zur freien Verwendung” erhalten haben, können sie damit nach belieben verfahren.

Hinweis: Vorsicht bei Coverbild-Archiven

Es gibt eine Vielzahl von Archiven, die Coverbilder zum Download anbieten. Bei manchen Anbietern, wie zum Beispiel FaceCoverz, können die Coverbilder sogar bequem per App im eigenen Profil eingerichtet werden. Das Problem dabei ist, dass Sie nicht wissen, ob die Rechte an den Bildern geklärt worden sind. Da in den meisten Fällen keine Angaben zu den Urhebern neben den Bildern zu finden sind, ist davon nicht auszugehen. Liegt tatsächlich eine Urheberrechtsverletzung vor, kann man direkt gegen Sie vorgehen. Sie werden sich nicht darauf berufen können, dass Sie darauf vertraut haben, die Bilder nutzen zu dürfen, da eine kostenpflichtige Unterlassungserklärung nur eine Rechtsverletzung voraussetzt. Ob Sie gutgläubig gehandelt haben, ist dabei irrelevant.

Facecoverz bietet einen große Auswahl an Coverbildern, bei deren Verwendung Sie jedoch das Risiko tragen.

Facecoverz bietet einen große Auswahl an Coverbildern, bei deren Verwendung Sie jedoch das Risiko tragen.

Hinweis: Einwilligungen auch bei Coverbild-Generatoren beachten

Bildgeneratoren (zum Beispiel Picscatter.com) erlauben es Ihnen aus hoch geladenen Bildern, Ihren Facebook-Alben, gelikten Bildern oder Avataren der Freunde Coverbilder zu erstellen. Denken Sie auch hier an die obigen Voraussetzungen. Wenn Sie zum Beispiel aus allen gelikten Bildern eine Collage erstellen, brauchen Sie die Einwilligungen aller Bildurheber und abgebildeter Personen.

Hinweis: Abbildung von Marken und Markenprodukten

Das Markenrecht gilt, anders als das Urheberrecht, nur bei geschäftlicher Nutzung. Das heißt, wenn Ihr Profil privat ist, dürfen Sie auch Markenprodukte abbilden. Beachten Sie jedoch, dass Profile von Freiberuflern (zum Beispiel Künstlern) oder Unternehmern, die sie für geschäftliche Zwecke wie Imagepflege nutzen, nicht privat sind. Zudem können Markenlogos als Bild urheberrechtlich geschützt sein. Das ist nicht der Fall bei einem einfachen Logo, das nur aus Buchstaben besteht. Kreative Logos, wie zum Beispiel das von Starbucks sind jedoch auch urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht ohne Einwilligung verwendet werden.

Hinweis: Ausländische Plattformen schützen nicht (immer)

Wenn Sie Bilder aus ausländischen Coverbildarchiven herunter laden, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie von den Urheber belangt werden geringer. Aber wissen Sie, ob die Urheber wirklich im Ausland sitzen? In diesem Spiegel Online Artikel wird beschrieben, wie ein deutscher Fotograf gegen die Nutzer eines bekannten Bildes vorgeht, das als “Witzbild” im Internet weit verbreitet ist.

Hinweis: Kein Zitatrecht

Oft wird die ungefragte Bildernutzung mit dem Zitatrecht begründet. In manchen Fällen heißt es, dass “nur ein kleiner Bilderausschnitt im Rahmen eines Zitates” verwendet wurde. Ein Bildzitat ist nach dem Urheberrecht jedoch nur in Ausnahmefällen erlaubt. Die liegen vor, wenn die Abbildung notwendig ist, um eigene Gedanken und Ausführungen zu einem Thema zu begründen. Ein typisches Beispiel sind Kritiken von Filmen oder Kunstwerken, in deren Rahmen das Bild gezeigt wird. Keineswegs ist ein Zitat zu Illustrationszwecken, wie es bei Coverbildern der Fall ist, erlaubt.

Hinweis: Mögliche Rechtsfolgen

Ein Verstoß gegen das Urheberrecht kann eine Unterlassungserklärung mit Schadensersatzforderungen nach sich ziehen. Die Kosten hierfür werden sich je nach Dauer der Nutzung oder Bekanntheit des Fotografen auf 500 bis 1.000 Euro belaufen. Dazu müssen Sie sich verpflichten das Bild nie wieder rechtswidrig zu nutzen oder ansonsten eine hohe Vertragsstrafe zu bezahlen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie bei Verstößen abgemahnt werden ist zwar (noch) gering, aber wenn es passiert, wird es teuer.

Des Weiteren ist ein Rechtsverstoß zugleich ein Verstoß gegen Facebooks Nutzungsbedingungen. Urheber melden diese Verstöße auch zunehmend bei Facebook. Das wird beim ersten Fall nur zu einer Löschung des Bildes führen, aber mit einer “gelben Karte” riskieren Sie beim nächsten Verstoß den Verlust des Accounts.

Ein weiterer Punkt den Sie beachten müssen, ist die Sichtbarkeit der Coverbilder. Anders als die Inhalte, die nur für Freunde zu sehen sind, ist das Coverbild für alle Nutzer sichtbar.

Fazit

Die Coverbilder sind eine optische Bereicherung. Sie sollten sie jedoch vorzugsweise aus selbst erstellten Bildern generieren oder nur mit einer auf Facebook bezogenen Einwilligung der Urheber und abgebildeter Personen nutzen. AllFacebook hat bereits eigene Bilder extra hierfür freigegeben. Bei der Verwendung von Bildern aus Coverbild-Archiven tragen Sie das Risiko, falls diese dort ohne die Einwilligung der Urheber eingestellt worden sind.

 

copy allfacebook.de | Facebook Chronik: Was Sie bei Coverbildern der neuen Facebook-Timeline rechtlich beachten müssen..

Fanseitenbetreiber – Wann Sie für Ihre Nutzer (nicht) haften müssen

VERÖFFENTLICHT AUF April 12th - veröffentlicht in Facebook

 

 

Fanseitenbetreiber – Wann Sie für Ihre Nutzer (nicht) haften müssen

 

Nachdem die Kölner Rechtsanwaltskanzlei Lampmann, Haberkamm und Rosenbaum von der Abmahnung eines Facebook-Fanseitenbetreibers berichtet hat, ist die Verunsicherung groß. Das liegt daran, dass die Abmahnung wegen eines  Bildes erfolgte, das ein Nutzer gepostet hat. Würde diese Abmahnung Erfolg haben, müssten alle Fanseiten Nutzerbeiträge einzeln freigeben. Das klingt nicht nur radikal, sondern widerspräche dem Gesetz.

Der folgende Beitrag erläutert die Rechtslage und zeigt wo die Haftungsfallen auf Sie als Fanseitenbetreiber lauern. Die Checklisten am Ende helfen ihnen im Fall der Fälle die richtige Entscheidung zu treffen.

Die gesetzlichen Grundlagen

Dreh und Angelpunkt der Haftung für fremde Beiträge ist das Haftungsprivileg im § 10 Telemediengesetz (TMG):

Diensteanbieter sind für fremde Informationen, die sie für einen Nutzer speichern, nicht verantwortlich, sofern

1. sie keine Kenntnis von der rechtswidrigen Handlung oder der Information haben und ihnen im Falle von Schadensersatzansprüchen auch keine Tatsachen oder Umstände bekannt sind, aus denen die rechtswidrige Handlung oder die Information offensichtlich wird, oder

2.sie unverzüglich tätig geworden sind, um die Information zu entfernen oder den Zugang zu ihr zu sperren, sobald sie diese Kenntnis erlangt haben.

Satz 1 findet keine Anwendung, wenn der Nutzer dem Diensteanbieter untersteht oder von ihm beaufsichtigt wird.

Zusammengefasst heißt diese Vorschrift “Es gibt keine Überwachungs- und Prüfungspflicht für Nutzerbeiträge und der Fanseitenbetreiber haftet erst ab Kenntnis des Rechtsverstoßes.” Aber wie so oft steckt der Teufel im Detail, und zudem haben die Gerichte das Haftungsprivileg aufgeweicht. Daher müssen wir uns die einzelnen Punkte genauer anschauen:

Diensteanbieter

Der Fanseitenbetreiber müsste ein “Diensteanbieter” sein. Diese Frage wurde ähnlich bereits bei der Impressumspflicht diskutiert. Es ging darum, ob eine Fanseite ein selbständiges Angebot (vergleichbar mit einer Website), oder nur ein unselbständiger Teil des sozialen Netzwerks (in etwa wie ein Forenbeitrag) ist. Da auf einer Fanseite Bilder eingestellt und Texte veröffentlicht werden, Werbung betrieben wird und Kommunikation mit Nutzern stattfindet, haben sich sowohl die Gerichte wie auch die meisten Juristen für einen Vergleich mit einer Website entschieden.

Demzufolge muss eine Fanseite ein Impressum haben (mehr dazu im Beitrag “Facebook Seiten und die Impressumspflicht: Was tun nach dem neuen Urteil?“). Gleichzeitig ist deren Betreiber auch ein Diensteanbieter, der sich auf das Haftungsprivileg berufen kann. Für vertiefende Diskussionen verweise ich auf die Beiträge von KriegStadler und Wagenknecht.

Fremde Information

Der rechtsverletzende Inhalt muss für den Fanseitenbetreiber fremd sein. Inhalte von Mitarbeitern oder beauftragten Agenturen sind nicht fremd. Auch Nutzerinhalte, die vom Fanseitenbetreiber ausgewählt und hoch geladen werden (zum Beispiel Zusendungen im Rahmen eines Gewinnspiels) sind nicht fremd. Der typische Beitrag eines Nutzers auf einer Fanseite ist jedoch eine “fremde Information”, für die das Haftungsprivileg gilt.

Keine Kenntnis

Für die fremden Inhalte haftet der Fanseitenbetreiber erst ab deren Kenntnis. Das heißt, sobald er den rechtswidrigen Inhalt kennt, muss er diesen unverzüglich löschen. Löscht er ihn nicht unverzüglich, haftet er und kann abgemahnt werden. Problematisch ist, ab wann die Kenntnis vorliegt. Z.B. ist es gerichtlich nicht geklärt, ob die automatisch in den Facebook-Benachrichtigungen eingestellten Hinweise auf einen Nutzerbeitrag bereits die Kenntnis begründen. Meines Erachtens reicht ein Hinweis in den Facebook-Benachrichtigungen nicht aus, da sie keine Hinweise zum Inhalt erhält.

Ebenfalls liegt Kenntnis vor, wenn ein Fanseitenbetreiber einen Beitrag kommentiert. Dabei müssen Sie jedoch daran denken, dass man Ihnen die Kenntnis nachweisen muss. Daher sollten Sie nie sagen, dass Sie alle Inhalte prüfen. Z.B. wäre der häufig in Impressen zu findende Hinweis “Wir kontrollieren alle Inhalte. Falls wir etwas übersehen haben, teilen Sie es uns bitte mit” nett gemeint, aber eher ein Eigentor.

Der bloße Hinweis, dass ein Nutzer einen Beitrag erstellt hat, stellt noch keine Kenntnis „der Rechtswidrigkeit“ dar.

Unverzügliche Löschung

Hat der Fanseitenbetreiber Kenntnis erlangt, muss er “unverzüglich tätig” werden. Das heißt so viel, wie dass der rechtswidrige Nutzerbeitrag nach Kenntnis so schnell wie möglich gelöscht werden muss. Das ist von der Art der Fanseite, den Pflegeintervallen, deren Größe, Art der Rechtsverletzung, etc. abhängig. Länger als drei Tage sollte es aber nicht dauern. In gravierenden Fällen (z.B. Beleidigungen) kann auch eine kürzere Frist angemessen sein. Ist der Rechtsverstoß zweifelhaft, kann eine längere Frist zwecks Nachprüfung angemessen sein. Da Sie jedoch haften, falls Sie sich bei der Einschätzung dessen was angemessen ist verschätzt haben, sollten Sie jedoch sicher gehen und den Beitrag sofort verbergen und erst dann überprüfen.

Prüfungspflicht verletzt

In Ausnahmefällen treffen Sie auch Überwachungs- und Prüfungspflichten für fremde Beiträge. Das ist der Fall, wenn Sie mit Rechtsverstößen rechnen mussten. Zum Beispiel, wenn gerade ein Shitstorm über Ihre Fanseite hinein gebrochen ist und Sie bereits einige beleidigende Aussagen entfernen mussten. In einem solchen Fall sollten Sie die Seite entweder permanent überwachen oder die Beiträge manuell frei geben. Auch wenn ein Nutzer auffällig geworden ist, sollten Sie ihn sicherheitshalber blocken, weil er einen erneute Verstoß gleicher Art begehen könnte.

Auch hier gilt, die Verletzung von Prüfungspflichten muss man Ihnen nachweisen. Also schreiben Sie nicht “Liebe Nutzer, bitte benehmt Euch, weil wir schon so viele Beiträge wegen Rechtsverstößen löschen mussten“, es sei denn sie schalten die Beiträge ab dann manuell frei.

Rechtsfolgen

Wenn Sie eine Abmahnung erhalten haben und keine Kenntnis von dem rechtswidrigen Inhalt hatten, müssen Sie weder die Unterlassungserklärung unterschreiben, noch die Abmahnungskosten übernehmen. Es reicht einfach mitzuteilen, dass Sie den beanstandenen Inhalt nach Kenntnisnahme entfernt haben. Nur wenn Ihnen Kenntnis nachgewiesen werden kann, haften Sie und müssten z.B. für ein ohne Erlaubnis des Urhebers gepostetes Bild als Privatperson ca. “100 bis 400 Euro” und als Unternehmen ca. “700-1000 Euro” bezahlen.

Das Problem ist dabei, dass Sie nach einer Abmahnung einen Rechtsanwalt aufsuchen sollten. Wie Sie oben gesehen haben, hängt es oft von Kleinigkeiten ab, ob die Abmahnung berechtigt ist. Leisten Sie einer berechtigten Abmahnung keine Folge, werden die anschließende Gerichtskosten leicht da vierfache betragen. Ein Rechtsanwalt wird Sie jedoch ebenfalls ca. 200-400 Euro kosten. Und auch wenn die Abmahnung letztendlich unberechtigt war, erhalten Sie die Kosten nicht erstattet. Daher sollten Sie zweifelhafte Beiträge immer löschen.

Checkliste Haftung für Nutzerbeiträge

Nutzerbeiträge bereichern die eigene Seite, bergen aber auch Haftungsrisiken. Diese umgehen Sie am besten, indem Sie

  • zweifelhafte Beiträge nicht kommentieren,
  • sondern löschen und
  • nicht nach Außen Kund tun, dass Sie die Beiträge prüfen

Sollten Sie eine Mitteilung über einen rechtswidrigen Beitrag erhalten,

  • verbergen Sie den Beitrag sofort,
  • erstellen einen Screenshot für Beweiszwecke,
  • prüfen, ob die Mitteilung berechtigt war
  • blocken den Nutzer.
Wenn Sie eine Abmahnung erhalten haben,
  • verbergen Sie den Beitrag sofort,
  • erstellen einen Screenshot für Beweiszwecke,
  • prüfen, ob die Mitteilung berechtigt war
  • prüfen, ob man Ihnen die Kenntnis des Inhalts nachweisen kann,
  • blocken den Nutzer und
  • kontaktieren einen Rechtsanwalt.
Selbstverständlich ist das nur eine grobe Übersicht. Aber im Zweifelsfall sollten Sie auf Nummer sicher gehen, bevor Sie für die fremde Beiträge haften. Sollten die Nutzer Sie fragen, warum deren Beitrag entfernt worden ist, bitten Sie die Anfrage per Privatnachricht zu stellen und verweisen dort auf das mögliche Risiko sowie die fehlende Möglichkeit einen jeden Fall untersuchen zu können.
Einen Anlass zu einer Abmahnungswelle sehe ich dagegen nicht, schon weil die Fanseiten, anders als das “offene Netz”, nicht so einfach nach Rechtsverstößen zu durchsuchen sind. Zudem sind die Nutzerbeiträge in der neuen Chronik ohnehin sehr “versteckt”. Auf der anderen Seite zeigt der Fall aber, warum Social Media Marketing zumindest rechtliche Grundkenntnisse erfordert.
In diesem Artikel “Whitepaper: Haftung für Mitarbeiter, Agenturen, Nutzer und Links im Social Web (PDF, 62 Seiten)” sind weitere Informationen zu diesem Themenkomplex enthalten.
Foto: complize / photocase.com 

 


 

 

Über den Autor:

Phlow-Autor Rechtsanwalt Thomas SchwenkeRechtsanwalt Thomas Schwenke: Thomas Schwenke LL.M. (Auckland), Dipl.FinWirt(FH) ist Partner der auf Social Media spezialisierten Berliner Kanzlei SCHWENKE & DRAMBURG(Facebookseite), Autor des im März erscheinenden Buchs „Social Media Marketing & Recht“ und bietet Seminare zu Facebook, Social Media & Recht an.

copy from

allfacebook.de | Abmahnung für Fanseitenbetreiber – Wann Sie für Ihre Nutzer (nicht) haften müssen.

Zurück zum Anfang